Ein schlanker roter Zeiger zieht seine ruhige Bahn über ein tiefschwarzes Zifferblatt, vorbei an cremefarben getönten Leuchtindizes, die mit den Jahren eine warme, honigartige Patina angenommen haben. Genau dieses Detail verrät den Kenner: Hier tickt eine Rolex Oyster Perpetual Explorer II der Referenz 16570, liebevoll «Tritium» genannt nach jenem Leuchtmittel, das ihrem Zifferblatt diesen unverwechselbaren, gealterten Charakter verleiht.
Gefertigt um 1991, stammt diese Explorer II aus einer Epoche, in der Rolex seine Werkzeuguhren noch mit kompromissloser Robustheit für Forscher, Höhlenexpeditionen und Polarabenteuer baute – lange bevor solche Referenzen zu gesuchten Sammlerstücken wurden. Die fest stehende, bidirektional ablesbare 24-Stunden-Lünette aus Stahl erlaubt auch bei Dunkelheit oder unter Tage die Unterscheidung zwischen Tag und Nacht, während das markante orangerote GMT-Zeiger als stilprägendes Detail dieser Linie sofort ins Auge fällt.
Das 39-mm-Gehäuse aus Stahl ruht auf einem passenden Oyster-Armband und vereint zeitlose Proportionen mit der unverwüstlichen Präsenz, für die dieses Modell seit jeher geschätzt wird. Im Innern arbeitet das Kaliber 3185 – ein automatisches Manufakturwerk mit Datumsfunktion, bekannt für seine Präzision und Langlebigkeit, die diese Uhr auch drei Jahrzehnte nach ihrer Fertigung zuverlässig ihren Dienst verrichten lässt.
Diese Explorer II ist mehr als ein Zeitmesser: Sie ist ein Stück gelebter Uhrmachergeschichte, dessen Spuren der Zeit ihren ganz eigenen, unnachahmlichen Reiz entfalten. Für Liebhaber, die Authentizität einer makellosen Neuware vorziehen, wartet hier ein Begleiter, der Geschichten erzählt – und noch viele weitere schreiben wird.


